Die VUR-Diagnose
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Woher weiß ich, ob mein Kind VUR hat? In vielen Fällen kann ein VUR bereits vor der Geburt des Kindes mittels Ultraschall festgestellt werden. Es gibt auch Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit einer VUR-Erkrankung bei Ihrem Kind erhöhen.
Wenn Sie als Kind an VUR erkrankt waren, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kind ebenfalls VUR bekommt. Falls ein Geschwisterkind bereits VUR hatte, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für VUR ebenfalls. Für Geschwister von VUR-Patienten besteht eine 50% höhere Wahrscheinlichkeit, an VUR zu erkranken.1, 2
Die zuverlässigste Methode zur Diagnose des VUR bei Kindern ist das Miktionszystourethrogramm (MCU), bei dem eine Röntgenaufnahme des Harnsystems erfolgt. Ihr Kind liegt auf einem Tisch und ein Katheter wird über die Urethra (Harnröhre) in die Blase eingeführt. Anschließend wird die Blase mit einem Röntgenkontrastmittel gefüllt. Danach wird die Blase geröntgt, während sie sich füllt und während das Kind uriniert. Mit Hilfe dieser Untersuchung kann auch der VUR-Grad bestimmt werden.
Die MCU ist ein häufig eingesetztes Verfahren, doch Kinder und Eltern empfinden es oft als unangenehm, insbesondere den Katheter. Einige Ärzte geben den Kindern vor dem Verfahren ein Medikament zur Sedierung. Andere Ärzte sind der Meinung, dass eine Medikation die Genauigkeit des Tests beeinträchtigt und verabreichen daher keine Medikamente.
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Literaturhinweise
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Chertin B, Puri P. Familial vesicoureteral reflux. J Urol 2003; 169:1804-8.
- Ataei N, Madani A, Esfahani ST, et al. Screening for vesicoureteral reflux and renal scars in siblings of children with known reflux. Pediatr Nephrol 2004; 19: 1127-31.
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Wie kann der VUR behandelt werden?
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